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"Vox Domini" Verlag's Website
(Die Stimme des Herrn)
Bemerkungen über "Vox Domini" - Einleitung
Verlag "Vox
Domini" entstand in Katowice im Jahre 1993, um die Offenbarungen, die vom Gott
an Vassula Ryden übermittelt wurden - zu übersetzen und in Polen verbreiten zu
können.
Gegenwärtig
veröffentlicht "Vox Domini" viele anderen Bücher mit "privaten" Offenbarungen.
Es ist aber wichtig zu betonen, dass wir nur die Bücher ( zusätzlich auch die
Audio- und Videokassetten) berücksichtigen, welche - nach unseren streng
befolgten Erkennungsregeln - scheinen wahr zu sein und deswegen als Gottes- oder
Muttergottes. Offenbarungen für unsere Epoche verbreitungswert sind.
Sehr
wichtig sind dabei drei Hauptpunkte:
–
Verharren in Einheit mit dem Papst Johannes Paul II., Leben im Einklang mit
allen Seinen Lehren.
–
Ehrenbezeigung unserem Herrn Jesus Christus im Allerheilisten Altarsakrament und
der Glaube an Seine Anwesenheit in diesem Sakrament.
–
Besondere Ehrenbezeigung der Allerhl. Jungfrau Maria - Mutter der Kirche.
In
unserem Dienst für die neue Evangeliumverkündigung befindet sich erstens:
"Das wahre
Leben in Gott" ( True Life in God ) - ein Werk in 11 Bänden. Unser HERR
diktiert es immer noch, seit Jahren der Vassula Ryden, einer Angehörigen der
griechisch-ortodoxen Kirche.
Aktuell
übersetzen wir auch ins Polnische ein anderes Meisterwerk der mystischen
Literatur, nämlich Maria Valtortas "Mir offenbartes Evangelium" (Il Poema
dell'Uomo-Dio ). Maria Valtorta ist eine Italienerin - Opferseele -
gestorben 1961.
An dritter
Stelle in unserer Verlagsarbeit befindet sich Stefano Gobbis "An die Priester,
die vielgeliebten Söhne der Muttergottes" ( Ai Sacerdoti figli prediletti
della Madonna ). Diese Offenbarungen sind am 31 Dezember 1997 beendet worden.
In
anderen Büchern und Kassetten die seit 1993 vom "Vox Domini" ins Polnische
übersetzt und verbreitet werden - stellen wir auch Marien Offenbarungen aus
folgenden Erscheinungsorten wie: Lourdes, La Salette, Garabandal, Akita, Naju
und Medjugorje.
GRUNDSÄTZE ZUR ERKENNUNG FALSCHER UND WAHREN OFFENBARUNGEN
Der
Heilige Apostel Johannes gibt uns diesen Hinweis: "Liebe Brüder, traut nicht
jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind, denn viele falsche
Propheten sind in die Welt hinausgezogen."(1 J 4,1) Es ist also nötig zu
erkennen, unter wessen Einfluss befindet sich ein Mensch, der spricht oder
Bücher schreibt - vor allem dann, wenn er uns irgenwelche Botschafen übermittelt.
Auch der Heilige Paul belehrt uns, wie wichtig es ist, die Geister zu erkennen,
welche in einem oder durch einen Menschen wirken. Er sagt es deutlich: Ein
Mensch kann sich unter Einwirkung eines Göttlichen oder Bösen Geistes befinden
und sprechen. Der heilige Paul belehrt uns auch mit diesen Worten:
"Deshalb
tue ich euch kund, dass niemand, der im Geist Gottes redet, sagt: Fluch über
Jesus ! und niemand sagen kann: Herr Jesus, ausser im Heiligen Geist" (1 Kor
12,3).
Der
Heilige Apostel Paul erwähnt auch die Gabe guter Geistererkennung, wenn er sagt
(1 Kor 1,10): "Ich ermahne euch aber, Brüder, im Namen Jesu Christi, unserem
Herrn: Seid alle einmütig, und duldet keine Spaltungen unter euch; seid ganz
eines Sinnes und einer Meinung.".
Dies
ist hilfreich zur Feststellung unter wessen Einfluss befindet sich ein Mensch
und wessen Instrument er ist, wenn er angeblich göttliche Überweisungen
verbreitet. Um diese Erkenntnisgabe müssen wir barmherzig bitten und beten,
damit wir uns in der Flut von falschen und wahren Offenbarungen nicht verirren
und die richtigen finden können.
Wir
sollen aber den Heiligen Geist nicht hindern und stören wenn Er uns helfen will
erkennen - welchen geistlichen Einflüssen ein Visionär unterliegt. Es kann immer
dann vorkommen, wenn wir mit eigenen, nicht immer richtigen Regeln erkennen
wollen, ob eine Botschaft wahr oder falsch ist. Deswegen ist es so wichtig und
nötig die unterstehenden grundlegenden Regeln kennenlernen und berücksichtigen -
um richtig wahre Botschaften zu erkennen und von falschen zu unterscheiden.
Diese Regeln werden sehr hilfreich sein und uns zur Einzigen Wahrheit führen:
1. Man muss den Heiligen Geist um Hilfe rufen und Ihn um Gabe der wahren Erkennung Bitten. Der Heilige Geist kann uns die nötige Weisheit und Klugheit schenken - so wichtig in den Zeiten verschiedener Formen von Apostasie, Wiedersprüchen, Verwirrungen.
2. Es ist auch nötig, die Offenbarungen welche als wahre vorgestellt werden, genau zu lesen und zu analisieren. Zu einer guten Erkennung, ob eine Offenbarung wahr oder falsch ist, genügt nicht die Beurteilung des Offenbarungsortes oder Stelle, das Benehmen der Menschen die dort kommen oder auch verschiedene, aussergewöhnliche Zeichen, welche dort stattfinden, sichtbar für viele u.s.w.
3. Wichtig ist auch vor allem den doktrinären Inhalt der Botschaften zu prüfen; sie enthalten und übermitteln immer eine Lehre.
Alles, was mit Glaubenswahrheiten verbunden ist, muss in jedem Fall mit dem Inhalt der Bibel, mit der Lehre der Kirche und besonders auch mit den Lehren der Päpste - im Einklang sein. Wenn Gott durch jemanden zu uns sprechen will, niemals wird ER sich irren oder uns auf einen falschen Weg führen wollen.
In
Botschaften finden wir sehr oft Ratschläge für unser Verhalten im täglichen
Leben. Sind diese moralischen Ratschläge und Regeln einmütig mit Evangeliums
Geist? Wir sind verpflichtet auch solche Probleme zu erwägen und Fragen
beantworten zu können:
Sind die Regeln für tägliches Verhalten übereinstimmend mit den wichtigsten
Geboten - der Gottes- und Nächsten-Liebe?
Sind diese Grundsätze, erwähnt in den Offenbarungen, eine Anregung zum Leben
nach Gottes Geboten und Gottes Willen?
Werden wir auch dadurch angeregt öfters zur Beichte und hl.Kommunion zu gehen?
Belehren uns auch diese Botschaften - wie z.B. den wahren Inspirationen vom
Heiligen Geist nachzufolgen?
Sind diese auch eine Anregung, um Gottes Worte in der Bibel eifrig lesen und
erwägen?
Erinnern sie uns und ermahnen - wie wichtig eine ständige Verbindung mit dem
Papst ist?
Sind die Botschaften Ansporn für uns, um unser Leben den Heiligsten Herzen: Jesu
und Maria zu opfern?
Insgesamt sind es wichtige Fragen, welche wir richtig beantworten müssen.
Nötig
ist es auch zu prüfen, ob die Botschaften, die Ratschläge für unser Leben nicht
übermässig mit marginalen und nur "äusserlichen" Problemen verbunden sind.
Denken wir dabei an Worte im Matthäus Evangelium (23 Mt 23,24):
"Weh
euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt den Zehnten von
Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz ausser acht:
Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue. Man muss das eine tun, ohne das andere
zu lassen. Blinde Führer seid ihr: Ihr siebt Mücken aus und verschluckt Kamele."
So
etwas kann in falschen Erscheinungen vorkommen.
4. Prophetische Anzeichen in Botschaften müssen genau analisiert sein. Erstens: ob das, was angekündigt war, hat sich tatsächlich erfüllt? Dies ist aber noch kein Beweis wenn gleichzeitig dieselbe Botschaft nicht wahre Lehren verbreitet.
5.
Das nächste Problem: wie ist Gott in der Erscheinung vorgestellt? Sein Bild ist
so, wie es uns offenbart wurde oder anders? Wir lesen in der Bibel (Hbr 13,8):
"Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.".
Niemand darf einen anderen Jesus, einen anderen Gott verkünden, nur jenen der
uns offenbart war; dieser wahre Gott ist die Liebe selbst, barmherzig, aber auch
gerecht.
6.
Eine wichtige Überlegung: wie ist das Klima der Offenbarung, welch ein geist
kommt zum Vorschein in der Überweisung?
-
Wenn die Botschaft wirklich vom Gott kommt, wird in ihr ein Geist der Liebe,
Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, der Hoffnung und des Friedens spürbar.
Wenn's
aber eine satanische Botschaft ist, wird in ihr ein Gottes Spottbild gezeigt,
eine deformierte Gute Nachricht. Satans Regel ist Gottes Überweisungen und
Gottes Tätigkeit nachzuäffen, um uns damit wirksamer in die Irre zu führen.
Gleichzeitig kann Satan auch Unruhe und Mutlosigkeit erwecken. Ein Beispiel:
statt einer Umwandlung vom Herzen und Stärkung der Liebe fordert er
übermenschliche Werke, die nicht möglich zu erfüllen sind. Satan kann auch statt
Stärkung der Güte und Bekehrung seelenlose und flüchtige Taten fordern.
Botschaft, die nicht vom Gott, sondern nur von einem Menschen herkommt - hat menschliche Kennzeichen: Neigungen, Selbstgefälligkeiten und auch menschliche Beschränktheit. Ausserdem kann's vorkommen das eine solche Botschaft nur eine Wahrheit betont: z. B. nur Gottes Gerechtigkeit, Gottes Strafen oder noch etwas anderes... Man kann sagen: der falsche Visionär bildet einen Gott für sich, dem Visionär ähnlich und diesen stellt er anderen vor.
7.
Wichtiges Kennzeichen einer wahren Erscheinung ist, wenn der textliche Inhalt
mehr darstellt, als der Visionär mit seinem Wissen und Kenntnissen begreifen
kann, mehr als die menschlichen und religiösen Erfahrungen des Visionärs.
Anderseits: Inhalt einer Botschaft die nur dem Wissen des Visionärs entspricht -
kann Folge einer religiösen Versenkung sein oder ein theologisches Werk
darstellen. Natürlich solches kann gut und wertvoll sein, wenn damit Wahrheit
verbreitet wird.
Wir
müssen noch eins berücksichtigen: Auch satanische Botschaften können im Inhalt
das Wissen des Visionärs "überschreiten" - Satan macht's, um uns zu täuschen und
irrezuführen. Von Gott Stammende Botschaften dementgegen helfen uns zur
Bekehrung und die Erlösung zu erreichen.
8.
Wichtig und hilfreich beim Erkennen, sind auch die "Früchte" der Erscheinungen
und Botschaften. Man muss dabei unterscheiden können: Früchte als Wirkung der
Botschaften und Früchte, welche aus anderen Gründen an Erscheinugsorten zum
Vorschein kommen - also nicht als Folge überirdischer Übermittlungen.
Pilger
in diesen Orten befinden sich nicht nur unter Einfluss der Erscheinungen. Glaube,
inbrünstige Gebete und das gesamte Klima können auch auf die Pilger einwirken -
obwohl die Botschaften nicht vom Gott stammen.
Wahre
Erscheinungen stärken den Glauben, lösen ein Verlangen nach einer gänzlichen
Lebensumwandlung. Dies Verlangen ist ehrlich und tief. Wahre Botschaften stärken
auch Liebe zu Gott und Nächstenliebe.
Andererseits:
falsche Erscheinungen führen oft zu rein äusserlichen Änderungen, es ist dann
nur eine Täuschung, dass wir uns bekehren und unser Leben ändern.
9.
Pilger, welche in Orten nicht wahrer Erscheinungen waren - sprechen dann von
wundertätigen Heilungen, von aussergewöhnlichen Lichteffekten, inbrünstigen
Gebeten, Bekehrungen. Sind begeistert vom Klima. Damit will man beweisen, dass
die Erscheinungen doch wahr sind, aber... oft ist diesen Pilgern der textliche
Inhalt der Botschaften gar nicht bekannt.
Gebete,
das Klima, Bekehrungen - dies kann auch aus anderen Gründen hervorgerufen sein,
nicht nur durch Botschaften des Visionärs. Der Glaube der Pilger, Gebete können
anderen zur Bekehrung helfen. So kann's sein auch, wenn die Erscheinung nicht
vom Gott stammt. Man kann auch nicht ausschliessen, dass der Gute Gott, wenn Er
den guten Willen und die Inbrünstigkeit der Pilger sieht - auch in Orten
falscher Erscheinungen die Menschen mit Seinen Gnaden beschenkt.
10.
Heilungen kranker Pilger - dies ist auch noch nicht ein "hundertprozentiger"
Beweis dass die Erscheinung wahr ist. Möglich sind andere Gründe:
bioenergetische Wirkung des Visionärs, psychosomatische Bedingungen - besonders
bei neurosen Krankheiten.
Gottes
Einfluss und Wirkung kann nicht ausgeschlossen sein, wenn Gott den starken
Glauben der Menschen sieht. Vergessen wir doch nicht, wie barmherzig Gott ist.
Gott kann dem Menschen helfen, wo oder wann Er nur will. Also es kann auch an
Orten geschehen, wo Erscheinungen unecht sind. Dasselbe kann man von Bekehrungen
sagen. So wird Gottes Barmherzigkeit sichtbar.
11.
Aussergewöhnliche Lichteffekte sind auch noch kein gänzlich überzeugendes Beweis
dafür sein, dass die Erscheinung wahr ist. Von verführerischen Wundern warnt uns
die Bibel (vergl. 2 Thes 2,9-12):
"Der
Gesetzwidrige aber wird, wenn er kommt, die Kraft des Satans haben. Er wird mit
grosser Macht auftreten und trügerische Zeichen und Wunder tun. Er wird alle,
die verlorengehen, betrügen und zur Ungerechtigkeit verführen; sie gehen
verloren, weil sie sich der Liebe zur Wahrheit verschlossen haben, durch die sie
gerettet werden sollten. Darum lässt Gott sie an der Macht des Irrtums verfallen,
so dass sie der Lüge glauben; denn alle müssen gerichtet werden, die nicht der
Wahrheit geglaubt, sondern die Ungerechtigkeit geliebt haben."
Wenn wir also gut unterscheiden wollen - zwischen wahren und falschen Erscheinungen - müssen wir vor allem den Heiligen Geist um die Aufklärung und Hilfe bitten. Dann müssen wir die Botschaften genau lesen und analisieren; auch die Früchte, welche die Erscheinungen und Botschaften bringen, den Einfluss auf Leben der Menschen, die mit den Botschaften zusammenkommen.
"Das
Wahre Leben in Gott"
DOKUMENTEN
DER KIRCHE
S.
FAUSTINA
OPUS
DEI
TAIZE
WATIKAN
BIBEL
Bemerkungen:
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